Individuell im Team

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Girlpower

Häufig gestellte Fragen – wird ständig erweitert.

Welches ist das richtige Alter um in einem Verein zu spielen?

Wenn mein Kind in der Lage ist auf Zuruf zu reagieren und keine generelle Angst vor anderen, fremden Menschen hat – nämlich dem Trainer. Reagiert mein Kind schon auf Anweisungen wie z.B. „Renne ganz schnell!“ oder „Bleib stehen!“ dann kann man sich schon mal umschauen. Da sich jeder unterschiedlich entwickelt, gibt es kein universell richtiges Alter.

Auf keinen Fall sollte auf Biegen und Brechen ein Verein gesucht werden, wenn das Kind wirklich nicht möchte oder es noch zu große Angst hat. Das kann auf Jahre hinaus eine generelle Abneigung gegenüber allen Mannschaftssportarten zur Folge haben.

Wie gehe ich mit neuen Fussballschuhen um?

Neue Schuhe erst einmal zuhause tragen und zwar offen – heißt nicht zuschnüren!

Wie kann ich Ballgefühl zuhause fördern?

Jede Art von Ballspielen ist gut. Ballgefühl entwickelt man natürlich in dem man viel wirft, fängt, schießt usw.

Vorschlag: Laßt zuhause einen eher leichten Ball – muss auch kein großer Fussball sein – immer rumliegen. Der Sohnemann oder das Töchterlein kann nun bei allen Wegen im Haus / Wohnung den Ball mit den Füßen führen, also von Zimmer zu Zimmer. Der Ball soll möglichst keine Gegenstände dabei berühren. Ming-Vasen sollte man vorsorglich wegstellen. 🙂

Wie unterstütze ich mein Kind am besten?

Eltern sollten immer Verständnis zeigen, wenn´s mal nicht so gut läuft. Für das Kind muss das Zuhause immer „verlässlich“ sein: sozusagen ein sicherer Hafen der Unterstützung und Förderung. Wünscht dem Kind immer „Viel Spaß!“ wenn es zum Training oder Spiel geht und nicht etwa „einen hohen Sieg!“ – Damit hat der Spieler nur unnötigen Druck. Fordert keine Tore oder andere Dinge wie „heute darfst Du nicht so viele Fehler machen“. Gebt natürlich keine Anweisungen von außen – das macht Ihr ja in der Schule z.B. auch nicht. Denkt immer daran: Es ist der Sport Eures Kindes!

Mein Kind will nicht zum Training - was nun?

Nun, das kann man nicht immer ganz einfach beantworten. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es am besten ist, dem Kind erst einmal nicht nachzugeben, denn wenn es einmal damit „durchgekommen“ ist, wird es schwer,  beim nächsten Mal anders zu entscheiden. Besser ist es ihm zu sagen, dass ein Team jeden Einzelnen braucht und alle anderen auch seinetwegen kommen – nicht zuletzt natürlich auch der Trainer. Zuverlässigkeit ist ein Bestandteil der Charakterbildung.

Sollten natürlich aus Sicht des Spielers berechtigte Gründe vorliegen, sollten diese natürlich mit dem Trainer besprochen werden.

Ein großer Verein will mein Kind haben - und nun?

…mh überlegen wir mal: Wenn ein anderer Verein aufmerksam geworden ist, muss mein Kind ja positiv aufgefallen sein. Das muss ja heißen, dass mein Kind bisher gut ausgebildet wurde.

Viele Kinder wechseln viel zu früh und viel zu oft den Verein. Als Elternteil trage ich natürlich eine große Verantwortung auch im Sinne der sportlichen Entwicklung meines Kindes. Fühlt sich mein Kind wohl, ist der Trainer „gut“, entwickelt sich mein Kind weiter und habe ich kurze Wege dann würde ich auf jeden Fall bleiben.

Da dieses Thema sehr komplex ist könnt ihr mich sehr gern anrufen – Vertraulichkeit ist garantiert.

Meine beiden Kinder spielen im Leistungsbereich. Von daher habe ich schon sehr viel erlebt und kann dadurch sicherlich hilfreiche Ratschläge geben und zwar immer im Sinne des Spielers. Viele meiner ehemaligen Spieler, spielen nun in Regional – und Bundesligen.

 

 

Mit nassen Haaren rausgehen macht krank - Was ist dran?

Wird man krank, wenn man mit nassen Haaren das Haus verlässt? Jein, sagt Stephan Bernhardt vom Hausärzteverband Berlin und Brandenburg. „Krank wird man nicht durch nasse Haare, sondern durch Bakterien“, erklärt er.

Der Körper kämpft permanent gegen Bakterien und schützt uns so vor Krankheiten, sagt Bernhardt. Friert man – zum Beispiel wegen nasser Haare – ist es für den Körper schwerer, alle Bakterien abzuwehren. Ist das Abwehrsystem stark genug, hätten die Bakterien auch bei nassen Haaren keine Chance.

Außerdem sei es Gewöhnungssache: Wer oft mit nassen Haaren rausgeht, gewöhnt seinen Körper daran, dass er Wärme über den Kopf verliert. Ein bisschen kommt es auch darauf an, was man sich einredet, wie Bernhardt sagt: „Wer fest an eine Erkältung denkt, wenn er mit nassen Haaren rausgeht, bekommt auch eine. “

Quelle Süddeutsche

 

Dribbeln oder passen – was ist wichtiger?

Ein Fußballer sollte natürlich beides gut können. Es gehört aber etwas mehr dazu ein Dribbling erfolgreich zu gestalten, als den Ball zum Mitspieler über 8 Meter zu spielen. Das ist relativ leicht. Und was ist, wenn kein Mitspieler anspielbar ist, wenn der Gegner den Raum schön zumacht? Ja, dann wäre es gut, wenn jeder der Spieler die Fähigkeit besäße, mindestens einen Gegenspieler überspielen zu können. Dann kommt man in die sogenannte Überzahl – dann kann der Angriff gut fortgesetzt werden. Ein Spieler muss in die Lage gebracht werden entscheiden zu können – spiele ich ab – dribble ich – schieße ich aufs Tor – oder was auch immer. Und wie erreiche ich das? Indem ich dem Spieler diese Fähigkeiten beibringe.
Jeder Ballkontakt heißt lernen, heißt Koordination, heißt Gleichgewicht halten, heißt laufen, heißt den Ball behandeln und heißt auch „sich durchsetzen wollen“. Heißt auch nach jedem weiteren Kontakt eine weitere Entscheidung treffen zu können. Beim Passspiel habe ich einen Ballkontakt und keine Entscheidung mehr. Beim Dribbeln habe ich sehr viel länger den Ball, lerne also viel intensiver. Die Fähigkeit gut dribbeln zu können braucht viel mehr Zeit und Geduld, geben wir diese Zeit den Kindern!

 

Ehrgeiz vs Talent - was ist entscheidender?

Im Fussball geht es in erster Linie darum einen Zweikampf für sich zu entscheiden. Habe ich viel Talent geht das ganz gut. Treffe ich auf einen untalentierten Spieler geht das noch einfacher. Treffe ich aber auf einen Spieler, der etwas weniger am Ball kann aber „komplett alles gibt“ sieht das natürlich anders aus. Fussball ist ein Kontaktsport indem auch körperliche Stärke, Dynamik und geistige Frische Parameter für den Erfolg sind. Wenn man also etwas unbedingt will, schafft man mit der richtigen Einstellung mehr als ein talentierterer Spieler mit weniger Ehrgeiz. Beispiele dafür gibt es zuhauf.

 

Gutes Training, reicht das?

Spieler, die vorhaben irgendwann mal in Leistungsmannschaften eine tragende Rolle spielen zu wollen, müssen mehr machen – auf jeden Fall mehr, als nur das angebotene Vereinstraining zu absolvieren.

Wer nicht gerne auch außerhalb des Vereins bolzen geht und nicht täglich trainiert, wird es sehr sehr schwer haben. Wer den Fußball liebt, wird logischerweise von sich aus jede Gelegenheit nutzen, um mit der Pille was zu machen. Beidfüßiges Jonglieren, passen und schießen mit links und rechts oder eben einfach nur Fußball spielen.

Eins dürfte wohl jedem klar sein: Von nix kommt nix!

 

 

Training bei Regen und Kälte macht krank?

…natürlich nicht! Einige Dinge sollten nur beachtet werden:

  • Bevor es überhaupt raus geht, sollte die Wahl der richtigen Kleidung gut durchdacht sein. Dabei sollte zunächst einmal Baumwollkleidung möglichst vermieden werden. Die trägt den Schweiß nicht richtig nach außen ab, das Baumwollshirt bleibt am Körper kleben und wir kühlen schneller aus – und das wollten wir ja vermeiden.
    Funktionskleidung, die atmungsaktiv und bestenfalls temperaturregulierend wirkt, ist für den Sportler im Winter nahezu ein Muss.
  • Zwiebelschalen-Prinzip. Und das geht so: Einfach mehrere dünne Schichten übereinander anziehen, die man während des Trainings dann Stück für Stück ausziehen kann, wenn der Körper erst einmal aufgewärmt ist. Richtig frieren solltet Ihr vor dem Sporteln nicht, ein wenig frösteln geht vor den ersten Metern in Ordnung und ist sogar empfehlenswert.
  • Besonders empfindlich für Kälte ist nach Bernd Keindl vom SC Willingen der Kopf, aber auch unsere Gliedmaßen sind sehr anfällig. Während im Inneren von Rumpf und Kopf unsere Körpertemperatur konstant um die 37 Grad Celsius reguliert wird, nimmt sie zu den Extremitäten hin ab und variiert hier je nach Außentemperatur. Auf Hände, Füße und auch den Kopf sollte der Sportler bei der Wahl seiner Kleidung besonders Acht geben. Auch wenn es beim Kopfball hinderlich sein mag: Eine Mütze oder zumindest ein Stirnband sollte in jeder Sporttasche dabei sein, denn über den Kopf verliert der Körper ganze 60 Prozent seiner Körperwärme. Für die Hände gibt es spezielle Handschuhe, die den Schweiß besser nach außen transportieren und uns so wieder vor dem Unterkühlen bewahren. Auch ein Paar dickere Socken sollten mit Bedacht gewählt werden, um die besonders empfindliche Achillessehne zu bedecken. Obendrein kann noch ein Schal um Hals und Gesicht gebunden werden. Im Gesicht hilft uns dieser, indem er die Bronchien, die von der kalten Luft besonders gereizt werden, ein wenig entlastet.
  • Um seine Lungen so gut wie möglich zu schonen, gilt allgemein folgende Faustregel: Tief durch die Nase einatmen, durch den Mund wieder ausatmen. Dadurch wird die eingeatmete Luft von unserer Nasenschleimhaut angefeuchtet und auf einem längeren Weg zu den Lungen erwärmt, während beim Ausatmen die mit dem Mund verbundenen Atemwege erwärmt werden.

 

Quelle: www.1x1sport.de

 

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